Gegen eine Zukunft ohne Perspektive!


Aktuelle Infos und Themen

 03.März 2011

Nach Kabinettsumbildung

Guttenberg entlassen, Nachfolger ernannt

Thomas de Maizière (CDU) ist neuer Verteidigungsminister. Bundespräsident Christian Wulff ernannte den bisherigen Innenminister im Schloss Bellevue als Nachfolger des zurückgetretenen Karl-Theodor zu Guttenberg. Zu seinen Aufgaben gehöre nun unter anderem die Bundeswehrreform. Dafür wünschte ihm der Bundespräsident "alles erdenklich Gute". CSU-Landesgruppenvorsitzender Hans-Peter Friedrich wurde zum Innenminister ernannt.

Zuvor hatte Wulff Guttenberg die Entlassungsurkunde überreicht. Er sprach ihm Dank und Anerkennung für seinen "überaus engagierten Einsatz für unser Land" aus. Im Verteidigungsministerium war im Anschluss an die Ernennung die Amtsübergabe mit militärischen Ehren geplant. 

Quelle: Tagesschau

 

Debatte um neuen Bio-Sprit E10

Benzinproduzenten attackieren Politik

Die Benzinproduzenten in Deutschland fühlen sich bei der Einführung des neuen Bio-Sprits E10 bevormundet und unter wirtschaftlichen Druck gesetzt. "Unter Marktbedingungen würden wir natürlich einen solchen Kraftstoff wieder zurückziehen. Aber wir haben keinen freien Markt, sondern massiven staatlichen Eingriff", sagte der Hauptgeschäftsführer des Mineralölwirtschaftsverbandes (WMV), Klaus Picard, im ARD-Morgenmagazin.    

Die Verwirrung um den neuen Sprit E10 mit zehn Prozent Bio-Ethanol-Anteil beschert der Branche derzeit ein Riesenproblem: Eigentlich könnten 90 Prozent aller Benziner E10 tanken, doch nur ein Bruchteil der Autofahrer macht es. Die meisten meiden das neue Produkt und nutzen die verbleibende Alternativen - das ist vor allem Super Plus mit 98 Oktan. Die Folge: Die Raffinerien und Tankstellen bleiben auf dem E10 sitzen, und das begehrte Super Plus wird vielerorts knapp.

"Gesetz ist nicht für uns gemacht"

Die Benzinbranche ist gesetzlich verpflichtet, das neue E10 unters Volk zu bringen. Der neue Sprit soll helfen, klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) einzusparen. Bleibt E10 so wie bisher ein Ladenhüter, drohen der Branche Strafzahlungen. "Wir können nur sagen: Wir müssen das umsetzen. Und im Endeffekt ist das Gesetz nicht für uns gemacht, sondern es zwingt den Verbraucher, zehn Prozent Ethanol zu tanken", sagte Picard.    

Die Branche hat bereits angekündigt, dass die Strafzahlungen für das nicht verkaufte E10 auf die Kunden an der Zapfsäule umgelegt werden, falls der neue Bio-Sprit nicht stärker fließt. Bei jedem statt E10 verkauften Liter aus herkömmlichem Alternativ-Sprit sind dies zwei Cent. 

Quelle:Tagesschau

   

Eigene Webseite von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!