Gegen eine Zukunft ohne Perspektive!


Das Bildungssystem in Deutschland

 

Das Bildungssystem in Deutschland ist vierstufig. Der Vorschulbereich wird derzeit noch nicht dazu gerechnet, wenn auch einige Ländergesetze dies bereits geändert haben. Nach dem Kindergarten/ der Vorschulzeit beginnt der Bildungsweg mit der obligatorischen Grundschule. Die vier Stufen sind die Primarstufe, Sekundarstufe I und die Sekundarstufe II, der tertiäre und quartäre Bereich, zu dem vorwiegend die Weiterbildungsangebote gehören.

 

Akteure im Bildungswesen:

  • Der Staat in Form von Bund, Ländern, Kommunen und Gremien des kooperativen Förderalismus (Kultusministerkonferenz KWK, Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz GWK) in Aktion
  • Auf nichstaatlicher Ebene existieren vor allem in Interessenvertretungen verschiedener Beteiligter am Bildungswesen: die Universitäten, die Interessenverbände der Wirtschaft und des Handwerks, die Lehrerfachverbände- und gewerkschaften u. w.
  •  einige staatliche Gremien zur Politikberatung wie der Wissenschaftsrat

 

Kritik am Bildungssystem in der Bundesrepublik Deutschland:

 

Die gegenwärtige Entwicklung ist zwiespältig. Die allgemeine Tendenz zu mehr Leistungsanforderungen wird in den Vergleichsarbeiten und Bildungsstandards deutlich. Zudem befürchten Kritiker, dass durch eine Reihe von Maßnahmen z. B.:

  • Abschaffung der Lernmittelfreiheit
  • Abschaffung der Grundschulbezirke
  • Abkopplung des Gymnasiums von Realschule und Hauptschule
  • Einführung von Studiengebühren
  • der Masterstudiengang als „neue Bildungsschwelle“

die massive Zunahme von Kinderarmut in Deutschland und in einigen Ländern die Bildungsbenachteiligung noch erhöht wird.

Außerdem steht der mangelnde Erfolg der Wissensvermittlung in der Kritik. Sehr viele Schüler, ganze 40 Prozent, der neunten Jahrgangsstufe machen in den naturwissenschaftlichen Fächern und in Mathematik nach einem Jahr keine messbaren Fortschritte, so die Pisa-Forscher einer Sonderstudie. 

 

Studium in Deutschland:

Die Quote steigt leicht an, dennoch hat Deutschland immer noch zu wenig Hochschüler. In einer Vergleichsstudie der OECD ist die Bundesrepublik bei der Zahl der Studienanfänger nur Mittelmaß. Kritik übt die Organisation auch am vielgelobten deutschen Berufsbildungssystem.

 

Ja, studieren lohnt sich - und zwar für alle. Akademiker verdienen mehr, Betriebe bekommen hochqualifizierte Fachkräfte und der Staat profitiert von höheren Steuereinnahmen. Doch im internationalen Vergleich beginnen in Deutschland noch immer zu wenig junge Menschen ein Studium, und zu viele Studenten brechen ihr Studium ohne Abschluss ab - auch wenn es in den letzten Jahren besser wurde. 

 

 

 

Großbritannien   

1.000-14.000, je nach Fachrichtung für EU-Ausländer, 10.000-35.000 für Nicht-EU-Ausländer

Italien

430 - 3000 

Österreich

720 für EU-Ausländer, 1.450 für Nicht-EU-Ausländer

Niederlande

rund 1.500

Frankreich

150-420, für private Hochschulen im Schnitt 5.500

Finnland

3.500-12.000 für Nicht-EU-Studenten (geplant)

Schweiz

1.200-5.000

Japan

staatliche Unis rund 3.900, private Unis 8.000

USA

staatliche Unis im Schnitt 3.500, private Unis ab.16.000 

 
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