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Demografi

 

 

Die Demografi bzw. die Bevölkerungswissenschaft ist eine wissenschaftliche Disziplin, die sich mit der Entwicklung der Bevölkerung und deren Strukturen befasst. Sie untersucht die alters- und zahlenmäßige Gliederung, geografische Verteilung, sowie Umwelt und Soziale Faktoren, die für die Veränderung verantwortlich sind.

 

Die Demografi unterteilt sich in vier große Fachbereiche:

  • Theorie der Fertilität (Geburtenzahl)
  • Theorie der Mortalität (Sterberate)
  • Theorie der Migration (Ein-/ Auswanderung)
  • sowie aus Theorien, die die Struktur des Bevölkerungsbestandes zum Gegenstand haben. 

 

 

 

Demografischer Wandel in Deutschland

 

Der demografische Wandel beschreibt die Veränderung der Bevölkerungsstruktur, und zwar die Veränderung der Zusammensetzung der Altersstruktur in der Bevölkerung.

 

In Bezug auf die Einflussfaktoren der Bevölkerungsstruktur ist zu nennen, dass die Altersstruktur in Deutschland ein Ungleichgewicht aufzeigt. Seit 1972 ist die Sterberate (Mortalität) höher als die Geburtenrate (Fertilität). Dadurch verliert die Bundesrepublik Deutschland insgesamt an Bevölkerung. Durch die höhere Lebenserwartung und den rückläufigen Geburten steigt der Anteil älterer Menschen in der Bevölkerung. Die Zuzüge durch Migration sinken zwar in den letzten Jahren, die Zahlen sind aber weiterhin positiv.  Die nach Deutschland zuziehenden ausländischen Personen sind im Durchschnitt jünger als die fortziehenden. Daraus ergibt sich für die in Deutschland verbleibende Bevölkerung ein "Verjüngungseffekt", der aber die Alterung der Gesamtbevölkerung insgesamt nicht aufhebt. 

 

Die Folgen des demografischen Wandels und der Überalterung der Bevölkerung stellt viele Bereiche der Politik und Wirtschaft vor neue Aufgaben. So zum Beispiel Schulen, Kindertagesstätten, Gesundheit, Altenhilfe, Personalwesen, Absatzmärkte und Infrastruktur.

 

Neue Formen der privaten und gesetzlichen Rentenversicherungen müssen her, da sich die Rahmenbedingungen für den Generationenvertrag verändert haben. Im Gesundheitswesen und in der Altenpflege wird die Kluft zwischen den Pflegebedürftigen und derer die für die Pflege sorgen immer größer. In der Arbeitswelt ist der demografische Wandel anhand der Zahl der ausscheidenen Fachkräfte und der Zahl deren Nachwuchses erkennbar. In dessen Zusammenhang ist der Begriff Fachkräftemangel zu nennen.

 

 

 

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