Gegen eine Zukunft ohne Perspektive!


 

Contra Gesundheitsreform!

Die Finanzreform im Gesundheitswesen soll das im  Jahr 2011 drohende Defizit von 11 Milliarden Euro abwenden. „Wir sorgen für ein faires und stabiles Gesundheitssystem, das auch künftigen Generationen eine Gesundheitsversorgung auf dem bewährt hohen Leistungsniveau sichert“, gibt sich Gesundheitsminister Dr. Philipp Rösler optimistisch. Von Seiten der Opposition hagelte es dagegen massive Kritik gegen den Beschluss von Union und FDP.

„Die Bundesregierung bringt eine Gesundheitsreform auf den Weg, die elementare Grundprinzipien unseres Sozialstaates zerstört. Künftig sollen Arbeitnehmer alle Kostensteigerungen alleine tragen“, erklärte SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles.

 

 

So will die SPD die Gesundheitsreform im Falle eines Wahlsiegs nach der nächsten Bundestagswahl vollständig zurücknehmen.

 

 

 

Zu Lasten der Kleinverdiener

Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) verteidigte die Reform. Sie wende ein Milliardendefizit der Krankenkassen ab und bedeute den Einstieg in eine stabilere Finanzierung. Zudem würden die Ausgaben für Arzneimittel gesenkt. Die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) warf der schwarz-gelben Koalition vor, die Axt an das solidarische Gesundheitssystem in Deutschland zu legen. Die Reform bedeute den Einstieg in die Kopfpauschale und gehe zu Lasten der Menschen mit kleinen Einkommen.  

  

Gesundheitsreform 2011

Was hat sich zum 1. Januar 2011 geändert?

Die Gesundheitsreform kommt - am 1. Januar 2011. Der Bundesrat ließ das Gesetz zur Finanzierung der Krankenkassen passieren. Es soll die Preise für Medikamente senken. Für Versicherte steigen die Beiträge allerdings erst einmal. 

Im Wesentlichen enthält der Gesetzentwurf folgende Punkte:

  • Die Regelungen zur Ausgabenbegrenzung sollen dafür Sorge tragen, dass die Kosten bei den Krankenkassen nicht weiter ansteigen.

 

  • Zur Stärkung der Finanzierungsgrundlage dient primär die Anhebung des Beitragssatzes für Arbeitgeber und -nehmer von 14,9 auf 15,5 Prozent. Hier tragen die Arbeitnehmer den größeren Anteil von 8,2 Prozent.

 

  • Zur  Gewährleistung des Wettbewerbs untereinander erhalten die Krankenkassen mehr Autonomie bei der Gestaltung der Zusatzbeiträge. Unabhängig vom Einkommen sind diese allein vom Arbeitnehmer zu entrichten. Sollten die durchschnittlichen Zusatzbeiträge zwei Prozent des individuellen sozialversicherungspflichtigen Einkommens übersteigen, springt der Sozialausgleich ein. Dieser wird automatisch über die Arbeitgeber und Rentenversicherungsträger vorgenommen.


Das Gesetz ist zum 1. Januar 2011 in Kraft getreten!

 

Quelle:
www.heute.de
www.procontra-online.de

 

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